Nein! Im Gegenteil! Wer am Abendmahl teilnimmt, ohne sich vorher seiner Sündenvergebung gewiss zu sein, der lädt Schuld auf sich. "Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein. Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch" (1. Korinther 11,27-28).

Das Abendmahl, oder auch Mahl des Herrn genannt, ist nur für gereinigte Sünder, die um eine biblische Bekehrung wissen, indem sie durch Buße von Sünden und durch Glauben an Jesus Christus die Rettung aus ewiger Verlorenheit erfuhren.

Sie feiern das Abendmahl als:

  1. Mahl zum Gedächtnis des Herrn Jesus Christus. Vgl. Lukas 22,19.
  2. Mahl der Verkündigung des Todes Jesu. Vgl. 1. Korinther 11,26.
  3. Mahl des Zeugnisses, weil es die Verbundenheit mit Christus als dem Auferstandenen und mit allen Kindern Gottes zum Ausdruck bringt. Vgl. 1. Korinther 10,17.
  4. Mahl des Lobes und Dankes für die Erlösung, indem sie Gott preisen und anbeten, der Jesus, seinen Sohn, für sie in den Tod gab. Vgl. Hebräer 13,15.

Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de

 


 

Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...

Weil Gott sowohl die Erde, als auch den Menschen nicht planlos – sondern mit einer ganz bestimmten Absicht geschaffen hat, gibt es auch für den Menschen einen sehr konkreten Willen von Gott bzw. einen Plan für sein Dasein! Jede Abweichung von diesem Willen Gottes (siehe Gebote, Bergpredigt, etc.) ist eine Zielverfehlung, welche die Bibel SÜNDE nennt.
Sünde wiederum ist REBELLION gegen Gott!
Rebellion gegen Gott aber ist absolut tödlich!
Die Sünde ist Ursache und Grund für die Trennung des Menschen von Gott!!

Jeder der sündigt ist ein Rebell und somit ein Feind Gottes und steht als solcher auch unter dem Zorn Gottes! Jeder unerlöste Sünder verfällt nach dem Tod dem Gericht, wo die Anklageschrift vielfacher Gesetzesübertretungen gegen den sündigen Menschen steht und ihn verklagt. JESUS CHRISTUS wird als gerechter Richter in diesem Gericht das Urteil über den Schuldigen sprechen - entsprechend dem Gesetz und seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit!

Gerechtigkeit bedeutet für den Schuldigen im Gericht zwangsläufig den Schuldspruch und somit die Verurteilung! In diesem Gericht gibt es daher KEINEN Freispruch, weil hier nur über SCHULDIGE das Urteil gesprochen wird! JEDER MENSCH IST SCHULDIG weil JEDER MENSCH aus der Abstammungslinie Adams gesündigt hat!

Da Gott in seiner großen Güte den Menschen aber Zeit gibt, um in seinem rebellischen Leben gegen Gott zur Besinnung zu kommen und sich zu bekehren, hält ER seinen Zorn über Sünde in dieser Zeit noch zurück. Nach dem Tod aber begegnet der in Sünde verstorbene Mensch dem Heiligen Gott und wird dort nach der Verurteilung im Gericht dem ewigen Zorn Gottes in der Hölle ausgeliefert.
Ein unvorstellbar schreckliches und ewiges Schicksal!

... bis hier her gewiss keine gute Botschaft für den sündigen Menschen!

Gott aber ist nicht nur Gerecht, sondern ER ist auch Liebe, Gnade und Barmherzigkeit! Daher hat ER durch seine Menschwerdung in Jesus Christus einen Weg für uns Sünder geschaffen, damit wir nicht in dieses Strafgericht gehen müssen und so auch nicht der ewigen Verdammnis anheim fallen müssen, welche wir durch unsere Sünden verdient haben!

Jesus Christus hat als der sündlose Menschensohn UNSERE Sünden auf sich genommen, und hat die von Gottes Gerechtigkeit geforderte gerechte Strafe für unsere Sündenschuld im stellvertretenden Strafgericht für Sünden auf Golgatha an unserer Stelle auf sich genommen!
Sein Tod auf Golgatha ist als gerechte Strafe für unsere Sünden – stellvertretend für uns geschehen! ER hat auf diese Weise die Strafe getragen – daher ist dieses Opfer Jesu auf Golgatha die Sühnung für unsere Sünden!

Die große Frage ist aber jetzt wohl – wie bekomme ich dieses stellvertretende Opfer Jesu am Kreuz von Golgatha als Sühnung für meine Sünden nun ganz PERSÖNLICH zuerkannt ??

Soviel ist gewiss ...
Gnade gibt es nicht für Menschen, die versuchen, ihre Schuld zu beschönigen!
Gnade gibt es nicht für Menschen, die versuchen, den Richter zu bestechen.
Gnade gibt es nicht für Menschen, die sich auf andere ausreden!
Gnade gibt es nicht für Menschen, die auf Unschuldig plädieren!
Gnade gibt es nicht für Menschen, die auf Verteidigung setzen!
Um Gnade wird auch keiner bitten, der sich keiner Schuld bewußt ist!

Um Gnade und Versöhnung mit Gott zu erlangen sind zwei Dinge unablässig:

Zum einen BUSSE!
Buße heißt, dass ich meine Sündenschuld vor Gott erkenne und bekenne - dass ich mich im Zerbruch vor Gott selbst als Sünder sehe, welcher ewige Verdammnis verdient hat - und dass mir meine vielen Beleidigungen Gottes durch meine Sünden so sehr leid tun, dass ich zukünftig nicht mehr sündigen WILL, sondern zukünftig SEINEN Willen in allen Dingen suchen will und ein Leben zu seiner Freude führen will!
Gnade gibt es daher nur für Menschen – die freiwillig schon vor der Gerichts-Zwangsvorführung zum Richter kommen, ihre Schuldigkeit im vollen Umfang eingestehen, vor dem Richter Selbstanklage erheben, echte und aufrichtige Reue über ihre Sündenschuld zeigen, ehrlich ablassen wollen von der Rebellion gegen Gott durch die Sünde, und ihr weiteres Leben Gott schenken wollen!

Ist diese Selbstanklage vor Gott offengelegt und die Umkehrbereitschaft zu Gott wirklich vorhanden, ist auf diese Weise die Grundlage für den zweiten Schritt gelegt....

Da Gott nicht nur Liebe – sondern auch HEILIG UND GERECHT ist, kann ER Sünde nicht ungestraft lassen! Gottes Gerechtigkeit fordert daher zwingend den Tod als die gerechte Strafe für begangene Sünden. Die Sündenschuld des geständigen Sünders steht aber noch immer im Raum und muß ausgetilgt bzw. beglichen und bedeckt werden! Ein großes Problem also! Gottes Gerechtigkeit lässt es aber nun zu, dass ein Gerechter stellvertretend für einen Schuldigen diese gerechte Strafe für die Sünde auf sich nimmt! Genau DIESE Stellvertretung in der Vollstreckung des gerechten Gerichtes über deine und meine Sünde ist auf Golgatha geschehen! JESUS CHRISTUS ist der Sündlose und somit Gerechte, der meine und deine Sünden auf sich genommen hat und auf Golgatha die gerechte Strafe für unsere Sünde ertragen hat!

ER ist dort FÜR UNS gestorben!

Gott hat dieses stellvertretende Opfer für Sünden angenommen und dieses durch die Auferstehung seines Sohnes aus den Toten am dritten Tag bestätigt! JESUS LEBT daher und ist zur Rechten des Vaters unser Kontakt zu Gott – unser Fürsprecher und Mittler!

Wie bekomme ich diese Stellvertretung Jesu im Strafgericht für meine Sünden nun im zweiten Schritt nach der Busse zuerkannt ??

Die Bibel sagt hier klar und deutlich – DURCH DEN GLAUBEN AN JESUS CHRISTUS - an die Wirksamkeit seines Opfers auf Golgatha!

Nun aber ist außerhalb vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes geoffenbart worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes, [veranlaßt] durch den Glauben an Jesus Christus, für alle, die da glauben. Denn es ist kein Unterschied: Alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes, so dass sie gerechtfertigt werden ohne Verdienst, durch seine Gnade, mittels der Erlösung, die in Christus Jesus ist. Ihn hat Gott zum Sühnopfer verordnet, durch sein Blut, für alle, die glauben, zum Erweis seiner Gerechtigkeit, wegen der Nachsicht mit den Sünden, die zuvor geschehen waren unter göttlicher Geduld, zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.
Römer 3,21-26

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«
Römer 1,16-17

DER GLAUBE – und nichts als der GLAUBE (!!!) aufgrund seines Wortes an die Wirksamkeit des Sühnopfers Jesus Christi - dass sein vergossenes Blut all unsere Sünden bedeckt, lässt uns die Wirksamkeit des stellvertretenden Opfers am Kreuz auf Golgatha persönlich zuteil werden!

KEINE TAUFE!
KEINE GEBETE!
KEINE BEICHTE!
KEINE MESSFEIER!
KEINE EUCHARISTIE!
KEINE SAKRAMENTE!
KEINE GUTEN WERKE!
KEINE WALLFAHRTEN!
KEINE BUSSÜBUNGEN!
KEINE KIRCHENMITGLIEDSCHAFT!
KEINE BESONDERE PRIESTERSCHAFT!
KEINE HEILIGEN – AUCH NICHT MARIA!

ALLEIN DER GLAUBE an JESUS CHRISTUS und an die vollkommene Wirksamkeit SEINES OPFER als Sühnung für unsere Sünden. Sein vergossenes Blut bedeckt unsere Sündenschuld, wenn wir dieses Opfer im GLAUBEN annehmen!
Da das Kreuzesopfer Jesu auf Golgatha in seiner Wirksamkeit außerhalb von Raum und Zeit steht, hat es auch heute in gleicher Weise Gültigkeit und Wirksamkeit wie seit nun bald 2000 Jahren! Der Zugang aber zu diesem Opfer ist der GLAUBE!

Die katholische Kirche aber hat im Messopfer ein trügerisches und falsches "Opfer" geschaffen, wenn sie lehrt:

[1366] Die Eucharistie ist also ein Opfer, denn sie stellt das Opfer des Kreuzes dar (und macht es dadurch gegenwärtig), ist dessen Gedächtnis und wendet dessen Frucht zu....

[1367] Das Opfer Christi und das Opfer der Eucharistie sind ein einziges Opfer: "Denn die Opfergabe ist ein und dieselbe; derselbe, der sich selbst damals am Kreuze opferte, opfert jetzt durch den Dienst der Priester; allein die Weise des Opferns ist verschieden". "In diesem göttlichen Opfer, das in der Messe vollzogen wird, [ist] jener selbe Christus enthalten und [wird] unblutig geopfert ... der auf dem Altar des Kreuzes ein für allemal sich selbst blutig opferte" (K. v. Trient: DS 1743).

Das "eucharistische Opfer" hat keine Kraft zur Erlösung von Sündenschuld!
Nur das eine Opfer Jesu AUF GOLGATHA - wo Jesus als das sündlose Opferlamm am Kreuz sein Blut vergossen hat – hat die Wirksamkeit, Sünden zu bedecken und somit von Sünden zu erlösen - und diese Wirksamkeit tritt in Kraft durch den GLAUBEN!

Eine räumliche und zeitliche Vergegenwärtigung des Versöhnungsopfers ist nicht nötig, weil der Zugang zum Opfer IM GLAUBEN geschieht und nicht durch einen Ritus – wie die katholische Kirche fälschlich lehrt! Eine solche ständige Vergegenwärtigung ist vielmehr eine Verhöhnung des einen und einzigen Opfers Christi am Kreuz, weil hier ein völlig anderes und nicht von Gott anerkanntes Opfer dargestellt – und dem einen Kreuzesopfer sogar noch gleichgestellt wird!

Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden.
Hebräer 10,14


Wer hier versucht - sich einen rituellen Zugang zum Kreuzesopfer zu schaffen, der betrügt sich selbst, denn Gott bezeugt in seinem Wort nur EINEN ZUGANG zu EINEM OPFER - das ist der Zugang DURCH DEN GLAUBEN zu dem EINEN OPFER auf Golgatha! LASS DICH NICHT BETRÜGEN UND LIES DIE BIBEL! Vor allem der Römerbrief spricht hier Bände!

Kehre um - bekenne deine Schuld vor Gott und nimm die gerechte stellvertretende Bestrafung für dich und deine Sünden durch Jesus Kreuzigung auf GOLGATHA in GLAUBEN an! GLAUBE an das Wort Gottes - an das Evangelium - das JESUS für dich am Kreuz gestorben ist und deine Sünden durch sein vergossenes Blut bedeckt – und diese somit für Gott getilgt sind, weil JESUS hier die gerechte Strafe FÜR DICH schon an sich selbst erlitten hat! Gott verlangt die Begleichung von Schuld kein zweites mal! Wenn Jesus deine Schuld bezahlt hat, weil du seine Bezahlung im Glauben angenommen hast, dann ist deine Schuld vor Gott bezahlt - dann bist du mit Gott versöhnt und hast ewiges Leben!

Lass dich nicht durch ein falsches Opfer blenden und verführen, sondern lass dich versöhnen mit Gott durch BUSSE und GLAUBE und LEBE!