(1) Nirgends in der Bibel wird uns gesagt, dass wir für Tote beten sollen. Das ist auch gar nicht nötig, weil mit dem Ableben eines Menschen sein Schicksal feststeht und nie mehr geändert werden kann. Daher sollten auch Sie unbedingt die Weichen in Bezug auf die Ewigkeit stellen, solange Sie noch leben. Die Bibel sagt: "Dem Menschen ist es gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht" (Hebräer 9,27).

(2) Unter Umständen berührt man mit dieser unbiblischen Praxis das gefährliche Gebiet des Spiritismus. Gott hat schon im Alten Testament den Kontakt zur Totenwelt unter Androhung der Todesstrafe verboten: "Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz" (5. Mose 18,10-12).

Dazu gehört natürlich auch das Beten zu so genannten "Heiligen" oder Engeln oder auch zur Mutter Jesu. Die Bibel lehrt uns, dass wir nur zu Gott, das heißt zum Vater und zu seinem Sohn Jesus Christus, beten sollen. "Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus" (1. Timotheus 2,5).

Quelle: Ihre Fragen - Gottes Antwort
Rudi Joas - Missionswerk Heukelbach
www.missionswerk-heukelbach.de

 


 

Ein paar persönliche Gedanken zu dieser Frage...

Das Grund, warum in der katholischen Kirche für Tote gebetet wird, liegt in deren unbiblischen Lehre vom Fegefeuer....

Die katholische Kirche lehrt, dass Katholiken nach dem Tod in der Regel zunächst ins sogenannte "Fegefeuer" kommen, wo sie für die noch ungesühnten "zeitlichen Sündenstrafen" Sühne erleiden müssen, bevor sie – auf diese Weise geläutert, in den Himmel zu Gott eintreten dürfen.
Die katholische Kirche lehrt nun aber auch, dass jene Zeit des Leidens im Fegefeuer durch verschiedene Methoden verkürzt werden kann – u.a. durch das Gebet für Tote.

Die Bibel bezeugt uns aber, dass JESUS CHRISTUS durch SEIN OPFER auf Golgatha die volle Tilgung für unsere Sünden erwirkt hat!

Er hat uns vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst durch Jesus Christus, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. In ihm haben wir die Erlösung [d.h. den Loskauf aus Sünde und Gericht] durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns überströmend widerfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht.
Epheser 1,5-8

Volle Tilgung der Sündenschuld bewirkt volle Vergebung vor Gott!
Sowohl durch die Lehre vom Fegefeuer - als auch durch die Gebetspraxis für die Toten, beweist die katholische Kirche letztlich ihre Leugnung des rettenden biblischen Evangeliums, welches an vielen Stellen eine völlige und überströmende Erlösung bezeugt!

Wer Jesu Opfer im Glauben angenommen hat und somit durch Christus mit Gott versöhnt ist, weiß nach der Wiedergeburt um die volle Sühnung seiner Sünden und um die Erlösung und Versöhnung mit Gott durch das vergossene Blut Jesu!
Wer aber für Tote bzw. Verstorbene betet, demonstriert damit gleichzeitig seinen Unglauben, weil die Erkenntnis des rettenden Evangelium eine solche Praxis vollkommen ausschließt!

Mit dem Tod eines Menschen sind die Würfel gefallen ...
Wer sich zuvor bekehrt hat und durch BUSSE und GLAUBE wiedergeboren wurde
zu einer neuen Schöpfung – der ist in Ewigkeit bei Gott.
Wer diesen Schritt der Bekehrung vor dem Tod verabsäumt hat,
dem kann nichts mehr helfen – auch keine Gebete!

Eine weitere – besonders schlimme Folge dieses Toten-Gebetskultes ist die Praxis, "Fürbittgebete" an verstorbene "Heilige" zu richten ...
Auch hier bezeugt der Mensch in dieser Praxis seine große Ferne zum lebendigen Gott, weil er sich in seinem Gebet an Verstorbene wendet – anstatt an den einen und einzigen Mittler und Fürsprecher – JESUS CHRISTUS!
Schlimm ist in der Gebetspraxis an Verstorbene auch die Tatsache, dass hierbei die Grenze zum Spiritismus überschritten wird, indem Tote angerufen werden und von diesen im "Gebet" Hilfe und Fürsprache erbeten wird.

Die Bibel spricht hier deutliche und mahnende Worte:
Es soll niemand unter dir gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, oder einer, der Wahrsagerei betreibt oder Zeichendeuterei oder ein Beschwörer oder ein Zauberer, oder einer, der Geister bannt, oder ein Geisterbefrager, oder ein Hellseher oder jemand, der sich an die Toten wendet. Denn wer so etwas tut, ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus ihrem Besitz.
5. Mose 18,10-12

Es ist sehr traurig, dass Menschen hier von dieser Lehre in jene Dunkelheit geführt werden, welche Gott schärfstens verurteilt!!