Die römisch-katholische Kirche
lehrt über das Papstamt:
  

Der Bischof der Kirche von Rom, in dem das vom Herrn einzig dem Petrus, dem Ersten der Apostel, übertragene und seinen Nachfolgern zu vermittelnde Amt fortdauert, ist Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden, deshalb verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann
Canon 331 - Codex Iuris Canonici (1983)

Der Papst ist der oberste Richter für den gesamten katholischen Erdkreis. Er spricht Recht entweder persönlich oder durch die ordentlichen Gerichte des Apostolischen Stuhles oder durch von ihm delegierte Richter.
Canon 1442- Codex Iuris Canonici (1983)

Gegen ein Urteil oder ein Dekret des Papstes gibt es weder Berufung noch Beschwerde
Canon 333 - §3 - Codex Iuris Canonici (1983)

Nun aber erklären wir, sagen wir, setzen wir fest und verkünden wir: Es ist zum Heile für jegliches menschliche Wesen durchaus unerläßlich, dem römischen Papst unterworfen zu sein.
Bulle "unam sanctam"

[alle Christgläubigen müssen glauben] ... daß dieser römische Bischof Nachfolger des heiligen Petrus, des Apostelfürsten, wahrer Stellvertreter Christi, Haupt der gesamten Kirche und Vater und Lehrer aller Christen ist, daß ihm von unserem Herrn Jesus Christus im heiligen Petrus die volle Gewalt übergeben ist, die ganze Kirche zu weiden, zu regieren und zu verwalten ...
1. vatikanisches Konzil

[936] Der Herr hat den hl. Petrus zum sichtbaren Fundament seiner Kirche gemacht und ihm die Schlüssel der Kirche übergeben Der Bischof der Kirche von Rom, der Nachfolger des hl. Petrus, ist "Haupt des Bischofskollegiums, Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche hier auf Erden
katholischer Katechismus

Wer also sagt, der römische Bischof habe nur das Amt einer Aufsicht oder Leitung und nicht die volle und oberste Gewalt der Rechtsbefugnis über die ganze Kirche - und zwar nicht nur in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in dem, was zur Ordnung und Regierung der über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche gehört -; oder wer sagt, er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Gewalt, oder diese seine Gewalt sei nicht ordentlich und unmittelbar, ebenso über die gesamten und die einzelnen Kirchen wie über die gesamten und einzelnen Hirten und Gläubigen, der sei ausgeschlossen.
1. vatikanisches Konzil


Edward John Smith wurde am 27. Januar 1850 in Hanley geboren. Er wuchs als Einzelkind in einer Mittelstandsfamilie auf , ging als Heranwachsender in die Mittelschule - und arbeitete später als Industriearbeiter. "E.J." - wie er von allen genannt wurde, wechselte dann aber schon bald seine eben erst begonnene Berufslaufbahn, und ging als Schiffsjunge auf ein Segelschiff. Danach besuchte er die Navigationsschule, und bekam mit 25 Jahren das Kapitänspatent - was ihn aber noch nicht automatisch zum "Commander" machte. Dieses musste er sich erst hart verdienen - und sich dazu zunächst im jahrelangem Dienst als Steuermann bewähren.

Nachdem "E.J." ja nun ganz gewiss nicht als ein Glied in jener langen Kette aufscheint - welche die katholische Kirche als die Nachfolgerliste Petri bezeichnet, fragst du dich nun vielleicht, was diese Kurzbiographie mit dem Thema dieses Kapitels zu tun hat ??
Nun - ... genau genommen gar nichts!
Dennoch möchte ich diesen Kapitän im Folgenden etwas heranziehen - um durch einen Vergleich mit "E.J. in der Hauptrolle" einwenig meinen persönlichen Bezug deutlich zu machen, welchen ich in meiner Zeit als Katholik zum Papst hatte ...

Wer war nun dieser ominöse Mann ??
Edward John Smith befehligte während seiner 26-jährigen Dienstzeit bei der White Star Line 17 Schiffe - darunter die "Rebublic", die "Britannic I", die "Baltic", die "Adrianic" und die "Olympic". Seine heutige Bekanntheit "verdankt" E.J. Smith jedoch seiner letzten Fahrt - der Atlantiküberquerung auf der "TITANIC" ....

Die Titanic war ein großes und stolzes Schiff - das größte seiner Zeit!
Es galt als absolut sicher und zuverlässig - ja sogar als "unsinkbar"!
Die Titanic war mit einer Länge von beinahe 270 Metern und einer Leistung von über 50.000 PS ein Gigant, welcher wohl nicht zuletzt auch durch seine äußere Erscheinung für viele Menschen das Gefühl von Sicherheit vermittelte. Gewogen in jenem Anschein absoluter Sicherheit, legten viele Menschen bedenkenlos ihr Leben und ihr Schicksal in das Werk jener selbstsicheren Konstrukteure, welche von ihrer eigenen Arbeit offenbar völlig überzeugt waren.

Was aber wären nun all diese äußerlichen Sicherheitsfaktoren - wäre da nicht auch noch ein altgedienter, erfahrener und weiser Kapitän, dem man durch sein Auftreten und durch seine Qualifikation auch zutraut, dieses gewaltige Schiff durch die teils stürmische See sicher ans Ziel zu bringen?? Dieser souverän scheinende Kapitän namens E.J. Smith war es wohl, der vielen Menschen an Bord der Titanic jenes letzte nötige Sicherheitsgefühl vermittelte, welches manch ängstlichem Passagier vielleicht noch fehlte, um letzte Zweifel zu zerstreuen und auszuräumen. Ein Mann, der "alles im Griff hat" - ein Mann, der weiß, was zu tun ist - ein Mann, der nicht nur das Schiff, sondern auch den Kurs und Ziel kennt - ein Mann eben wie Edward John Smith !!

Hier schließt sich nun auch schon der Kreis meines Vergleiches - durch welchen ich einwenig anschaulich machen wollte, wie der Papst in meiner Zeit als Katholik auf mich persönlich wirkte. Er selbst war für mich nicht so sehr ein Vorbild oder eine Autorität in Lebens- oder Glaubensfragen. Er war für mich eher ein subtiler "Garant" dafür, dass jenes große "Schiff" als Ganzes (!) mich sicher ans Ziel- mich sicher in den ewigen Hafen brächte, und so vertraute ich diesem Mann an der Spitze - welcher den Kurs bestimmte und alles auf diesem Schiff in seinen Händen hielt fast blind und ohne jemals viel zu hinterfragen.

So war auch ich über 33 Jahre lang Passagier dieses "päpstlichen Pilgerschiffes", bis zu jenem Tag - an welchem Gott mich in JESUS und in seinem vollkommenen Sühnopfer am Kreuz zu seinem einzigen "Rettungsboot" führte. Ich erkannte durch das "Kursbuch der Bibel", dass jenes große Schiff, auf dem ich mich bis dahin befand - vom vorgegebenen Kurs der Bibel abgewichen war, und der "Kapitän" mit voller Fahrt ins "Eismeer" steuerte!
Wenig später verließ ich das "Schiff" der römisch katholischen Kirche.
Hier im weiteren noch mehr über das Papstamt der katholischen Kirche

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