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Als mir Gott gegen Ende des Jahres 2003 nicht nur mein Unvermögen und meine Verlorenheit IHM gegenüber immer mehr erkennen lies - sondern mir im Dezember des selben Jahres schließlich auch die Augen für sein Heilswerk auf Golgatha öffnete, wurde mir klar - dass sich hier vor mir die Wahrheit des Heils und der Erlösung auftat, wie ich diese noch nie zuvor in dieser Klarheit und Deutlichkeit erkannte. Überrascht von der Einfachheit und von der sich bedingungslos schenkenden Liebe Gottes, merkte ich in diesem Moment - dass dieses erkannte Heilswerk eine andere Realität darstellte und etwas völlig anderes von mir verlangte, als ich bis zu jenem Moment mein ganzes Leben lang dachte....

Obwohl ich mich als Katholik bis zu einem bestimmten Grad auch immer in die Zusagen und Heilsversprechen der katholischen Kirche eingebunden fühlte - hatte ich dennoch zu keinem Zeitpunkt meines Lebens echte Gewissheit darüber, ob ich vor Gott letztlich wirklich bestehen könnte und ich letztendlich tatsächlich die Ewigkeit bei IHM verbringen würde. Daher versuchte ich aus eigener Anstrengung, Gottes Vorstellungen zu entsprechen und machte mir eines Tages die Bergpredigt zu meinem "errettenden Evangelium" - in der Hoffnung, auf diese Weise Gottes Gnade damit "verdienen" zu können.
Am Ende des Lebens zurückblicken zu können und sagen zu können, dass man durch das eigene Leben die Welt nicht ein Stück schlechter - sondern doch ein Stück besser gemacht hat - das war mein angepeiltes Ziel, mit welchem ich mir vor Gott letztlich "gute Chancen" ausrechnete und erhoffte.

Doch Gott lies mich den Weg dieses frommen Selbstbetrugs nicht bis zum bitteren Ende gehen, sondern lies mich meine wirklichen Motive in gewisser Weise "durch seine Augen" sehen und zeigte mir dabei, wie wertlos und von Egoismus durchtränkt mein Denken und meine Bemühungen waren. Er lies mich erkennen, dass ich trotz allem Mühen mit leeren Händen vor ihm stand und ich ihm außer Schuld und Sünde nichts zu bieten hatte. Was mir hier aber zunächst wie das Ende meines Weges schien wurde mir zum Heil, als Gott mir an diesem Punkt angekommen bewusst machte, was ER am Kreuz für mich persönlich getan hat. ER hat die Schuld für meine Sünden am Kreuz durch sein vergossenes Blut bezahlt und ist stellvertretend für mich auf dem Hügel von Golgatha gestorben. Diese Tatsache stand plötzlich groß und gewaltig vor mir und ich wusste in diesem Augenblick, dass ich dieses Heilswerk IM GLAUBEN annehmen - ja "ergreifen" darf!

Was mir wie bereits angedeutet in diesem Moment auch sehr klar wurde, war die Gegensätzlichkeit zwischen meinem gesamten religiösen Denken, welches mich bis zu diesem Zeitpunkt prägte - und der Tatsache, dass Jesus - der Sohn Gottes für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren, und wir sonst nichts weiter tun können, als unsere Schuld vor Gott zu bekennen und das Versöhnungsopfer Jesu im Glauben anzunehmen. Ich erkannte, dass ich nicht beide Dinge gleichzeitig festhalten konnte, sondern ich mich zu entscheiden hatte - entweder weiterhin der Lehre der katholischen Kirche und meiner religiösen Bemühungen treu zu bleiben, oder mich ganz in die erkannte Zusage aus dem Wort Gottes fallen zu lassen und mein Heil nur noch von Jesus Christus zu erwarten - im festen Vertrauen, dass ER FÜR MEINE SÜNDEN SEIN BLUT VERGOSSEN hat und FÜR MICH AM KREUZ GESTORBEN ist! So habe ich mich entschieden, fortan nur noch EINZIG UND ALLEIN JESUS ZU VERTRAUEN und so hat Gott auch mir seine Gnade und ein neues Leben durch - und in Jesus Christus geschenkt.

In der unmittelbar darauffolgenden Zeit war ich zunächst noch einige Monate lang Mitglied der katholischen Kirche. Ich wusste aber, dass Gott mir völlige Sündenvergebung durch Jesus Christus geschenkt hatte. Anfangs war ich sogar noch etwas irritiert darüber, dass diese Vergebung "nur" durch den Glauben an Gottes Zusage und an das vollgenügsame Opfer Jesu - und ganz ohne jegliches Zutun der katholischen Kirche und ihrer "Sakramente" und "Heilsmittel" geschehen konnte - dennoch wusste ich gleichzeitig mit Gewissheit, dass es tatsächlich so war und begann daraufhin, die Bibel neu zu lesen und neu zu verstehen. In dieser Zeit versuchte ich auch, die katholische Kirche und ihre Lehren besser zu verstehen um diese ebenso auf meinem neuen Weg mit Jesus einordnen zu können. Doch je klarer und offensichtlicher mir einerseits das Wort und die Botschaft der Bibel wurden, umso undurchsichtiger und unverständlicher wurde mir gleichzeitig die katholische Lehre.

Immer breiter tat sich der Graben zwischen diesen beiden - zunehmend als gegensätzlich erkannte Lehren - auf und immer tiefer und unüberwindlicher schienen mir die Widersprüche. Dennoch konnte ich mich die ersten Monate nach meiner Bekehrung noch nicht dazu durchringen, den Tatsachen ins Auge zu sehen und die Lehren "meiner Kirche" ohne Scheuklappen nur noch so zu sehen wie sie wirklich sind. Ich versuchte, Gemeinsames zu suchen und das sich Widersprechende zunächst einfach mal stehen zu lassen bzw. zurückzustellen.
Doch je tiefer ich im erkennen der biblischen Wahrheit einerseits - und der katholischen Lehre andererseits vorwärts kam, umso unmöglicher schien mir dieser "Spagat" - und umso heftiger und stärker wurde das Spannungsfeld zwischen diesen beiden Polen, bis ich es schließlich aufgab und mich jener erkannten Realität stellte, dass "meine Kirche" die biblische Basis völlig verlassen hatte und mittlerweile durch eine Reihe von Dogmen und Lehrentscheidungen dem Wort Gottes in der Bibel in vielen Punkten direkt widersprach. Da diese Erkenntnis auch ein sehr entscheidender Punkt für meinen Kirchenaustritt war, möchte ich Beispielhaft einige dieser Punkte im Weiteren nun kurz aufzeigen ....


Dem Wort Gottes widersprochen ...

Die katholische Kirche lehrt:
Der Mensch wird nicht allein durch Glauben gerechtfertigt, auch die guten Werke sind notwendig.
[1547 - Konzil zu Trient]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Und Gott, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns; und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte. Weshalb versucht ihr denn jetzt Gott, indem ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten? Vielmehr glauben wir, dass wir durch die Gnade des Herrn Jesus Christus gerettet werden, auf gleiche Weise wie jene.
Apostelgeschichte 15,8-11

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch - Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8 und 9

Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung die in Christus Jesus ist.
Römer 3,21-24

So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes.
Römer 3,28

Wenn aber aus Gnade, so ist es nicht mehr um der Werke willen; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade; wenn aber um der Werke willen, so ist es nicht mehr Gnade, sonst ist das Werk nicht mehr Werk.
Römer 11,6

...weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird.
Galater 2,16



Die katholische Kirche lehrt:
Die ganze kirchliche Überlieferung muß gläubig angenommen werden,
die ungeschriebene ebenso wie die geschriebene!

[ 787 - II. Konzil zu Nizäa]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.

5. Mose 4, 2

Tue nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht bestraft und du als Lügner dastehst!
Sprüche 30, 6

Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen
Offenbarung 22,18-19



Die katholische Kirche lehrt:
Alle Priester müssen ihre Frauen und Kinder wegschicken und ehelos leben.
[1124- 1. Laterankonzil]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Nun muss aber ein Aufseher untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren; ... einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder in Unterordnung hält mit aller Ehrbarkeit
1. Timotheus 3, 2 u. 4

Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden ... Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen.
1. Timotheus 4, 1 u. 3



Die katholische Kirche lehrt:
Die Sakramente sind der Zugang zum Heil und zur Errettung
[1563 - Konzil zu Trient]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Johannes 20,30-31

Und Gott, der die Herzen kennt, legte für sie Zeugnis ab, indem er ihnen den Heiligen Geist gab gleichwie uns; und er machte keinen Unterschied zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.
Apostelgeschichte 15,8-9

Und ich will dich erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende, um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind!
Apostelgeschichte 26,17-18

denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«.
Römer 1,17

Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben.
Römer 3,21-22

Ihn [Jesus] hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut, um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.
Römer 3,25-26

So kommen wir nun zu dem Schluss, dass der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes.
Römer 3,28

Denn weil die Welt durch [ihre] Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben.
1. Korinther 1,21

weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird.
Galater 2,16



Die katholische Kirche lehrt:
Die Kindertaufe bewirkt die Wiedergeburt.
[1439 - Konzil zu Florenz]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren

1. Johannesbrief 5, 1

Als sie aber auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach:
Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt!

Apostelgeschichte 8,36-37



Die katholische Kirche lehrt:
Die Firmspendung vermittelt den Heiligen Geist.
[1439 - Konzil zu Florenz]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
In ihm [Christus] seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung
Epheser 1, 13



Die katholische Kirche lehrt:
Nur durch einen Priester ist die Vergebung der Sünden möglich.
[1551 - Konzil zu Trient]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er [Gott] treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
1. Johannesbrief 1, 9



Die katholische Kirche lehrt:
In der Heiligen Messe wird Jesus durch den Priester fortwährend geopfert
und so das Kreuzesopfer fortgesetzt.

[1562 - Konzil zu Trient]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Denn mit einem einzigen Opfer hat er [Jesus] die für immer vollendet, welche geheiligt werden.
Hebräer 10, 14

... »An ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr gedenken.«
Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es kein Opfer mehr für Sünde.

Hebräer 10, 17-18

Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen; auch nicht, um sich selbst oftmals [als Opfer] darzubringen, so wie der Hohepriester jedes Jahr ins Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut, denn sonst hätte er ja oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an. Nun aber ist er einmal offenbar geworden in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst.

Hebräer 9,25-26

Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

Johannes 19,30



Die katholische Kirche lehrt:
Gläubige müssen auch nach der Sündenvergebung noch "zeitliche Sündenstrafen" abbüssen.
[1563 - Konzil zu Trient]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Denn es werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen; denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten, und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.«
Hebräer 8,12

Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete.

Kolosser 2,13-14

Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden

1. Johannes 2,1-2

...und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut
Offenbarung 1,5

dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.
Hebräer 1,3



Die katholische Kirche lehrt:
Jesus setzte ein besonderes Priestertum mit einer besondere Hierachie ein und nicht jeder Christ ist in dieser Weise Priester
[1563 - Konzil zu Trient]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut, und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater
Offenbarung 1, 5 - 6

Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder. Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.

Matthäus 23,8-11



Die katholische Kirche lehrt:
Maria war ohne Sünde.
[ Dogma aus dem Jahr 1854 - beschlossen durch Papst Pius IX]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
»Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!
Römer 3, 10 - 12



Die katholische Kirche lehrt:
Maria ist die Mittlerin zur Gnade.
[1943 - beschlossen durch Papst Pius XII]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat.
1. Timotheus 2, 5



Die katholische Kirche lehrt:
Wenn der Papst in höchster Lehrgewalt spricht, so ist er unfehlbar, weil er der Hirte und Lehrer aller Christen ist.
[1870 - 1. vatikanisches Konzil]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder.
Matthäus 23,8

Ihr seid auferbaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, während Jesus Christus selbst der Eckstein ist, in dem der ganze Bau, zusammengefügt, wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr miterbaut werdet zu einer Wohnung Gottes im Geist.

Epheser 2,20-22



Die katholische Kirche lehrt:
Der Papst ist der Stellvertreter Christi und das Haupt der Kirche.
[1964 - 2. vatikanisches Konzil]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Und ich [Jesus] will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand (Stellvertreter) geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit [Heilige Geist]
Johannes 14, 16 - 17

Und er [Jesus] ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.

Kolosser 1, 18



Die katholische Kirche lehrt:
Die Zugehörigkeit zur katholische Kirche ist heilsnotwendig
[1964 - 2. vatikanisches Konzil]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
Johannes 3,36

Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken ?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes,
dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Johannes 6,28-29

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!
Apostelgeschichte 4,12



Die katholische Kirche lehrt:
Niemand kann wissen, ob er das ewige Leben erlagen wird
[katholischer Katechismus 1036/2005]

... und widerspricht damit der Bibel in welcher geschrieben steht:
Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, und damit ihr [auch weiterhin] an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.
1. Johannes 5,13

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen.

Johannes 10,28-29



Diese Liste dieser hier erkannten Widersprüche zwischen der Lehre der katholischen Kirche und dem Wort Gottes ist keine vollständige Auflistung, sondern ist lediglich ein kurzer Umriss einiger markanter Punkte - gleich jener oft zitierten "Spitze des Eisberges".

Die Verantwortlichen der katholischen Kirche hatten bedauerlicherweise seit jeher kein Interesse, sich diesen Widersprüchen zu stellen und versäumten es auch, die Kirche zurück auf den Boden der biblischen Wahrheit zu führen. Ganz im Gegensatz dazu versuchte sie vielmehr, ihren falsch eingeschlagenen Kurs zunächst dadurch zu halten, dass sie die Bibel auf den Index setzte (d.h. dieses Buch unter Androhung der Todesstrafe dem Volk verboten hatte), diese nur in lateinischer Sprache erlaubte, und den Papst bzw. das Lehramt als einzige Autorität in Fragen der Auslegung der Bibel bestimmte. Da das Volk aber des Lateins durchgehend nicht mächtig war, war die Bibel somit nur dem Klerus zugänglich gemacht - welchen die katholische Kirche jedoch zumindest bis zur Reformation noch einigermaßen unter Kontrolle hatte.

Als dann aber durch verschiedene Reformatoren (welche durchwegs katholische Theologen waren) die biblische Wahrheit dennoch zum Durchbruch kam, und das rettende biblische Evangelium durch Übersetzungen der Bibel in sämtliche Landessprachen auch bis zum Volk durchdrang, geschah dabei ein Dammbruch - welcher heute als Reformation bekannt ist und welcher die katholische Kirche zu neuen - teils sehr erschreckenden Maßnahmen greifen ließ. So verfluchte sie zunächst in den Lehrverurteilungen des tridentinischen Konzils jene Menschen, welche durch das rettende Evangelium zum lebendigen Glauben an Jesus Christus gefunden hatten, verfolgte sie in weiterer Folge und führte sie der Inquisition zu, wo sie als Häretiker und Ketzer grausam gefoltert - und in großer Zahl den Flammen am Scheiterhaufen übergeben wurden. Die katholische Kirche hat bis heute keine dieser Verurteilungen aufgehoben sondern die Beschlüsse des Tridentinums, welche auch breite Grundlage für die Christenverfolgung im Mittelalter war, im 2. vatikanischen Konzil erneut bestätigt. Das erkennen dieser Tatsache war wohl eine der bittersten Ent-täuschungen "meiner Kirche", bevor ich aus dieser ausgetreten bin.




Einige abschließende persönliche Worte an dich ...

Ich möchte dich nun abschließend einladen, die Bibel zur Hand zu nehmen und zu prüfen! Vertraue in Fragen der Ewigkeit nicht ungeprüft auf Menschen, sondern prüfe sowohl meine Aussagen als auch die Lehre der katholischen Kirche. Du kannst dich vor dem Richterstuhl Gottes nicht auf Menschen berufen, denn Gott hat dir sein Wort gegeben, an welchem du hättest prüfen und die Wahrheit herausfinden können. Bring dich nicht in die Situation, wo du einst vor Gott sagen musst: "Ich habe eben blind vertraut." oder "Ich hatte keine Zeit zu prüfen." oder gar "Es hat mich einfach nicht interessiert."

In Jeremia 29,13 gibt Gott uns ein großes und wunderbares Versprechen ...
Er sagt: Ja, ihr werdet mich suchen und finden,
wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet.

Menschen brechen ihr Wort - Gott aber wird sein Wort nicht brechen.
Gott lässt sich von uns finden, wenn wir von ganzen Herzen nach ihm verlangen -
diese Wahrheit kann ich persönlich bezeugen.
Wenn du Gott aber suchst, so suche ihn dort, wo er sich uns offenbart hat -
in seinem Wort der Bibel.
Wenn du keine Bibel hast, so möchte ich dir sehr gerne eine schenken.

Gerne würde ich auch deine Meinung zu dem hier Geschriebenen lesen.
Über die Kontaktseite besteht die Möglichkeit, mir zu schreiben.
Danke für dein Interesse, und falls ich von dir zu lesen bekomme -
auch Danke für deine Zeilen.

Reinhold Keinberger
www.come2life.at